Georg Kuttelwascher

 

Korrelationskoeffizent

16. Februar bis 27. Juni 2017

In scheinbar oberflächlichen, plakativen Arbeiten beschäftigt sich der Autodidakt Georg Kuttelwascher (Jahrgang 1977) seit nun mehr 15 Jahren mit den inneren Abgründen des Menschen und der Morbidität. Der konzeptuelle Hintergedanke konnte schon in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland erfahren werden. Die Schönheit darf höchstens in übersteigender Form, politische Gedanken in sarkastischen Statements, wie "Esse Geld für Gold" oder "Esse Geld für Geld", in den Werken Platz finden.

Stilistisch lässt er sich kaum einordnen. Georg Kuttelwascher bezeichnet sich selbst als "art-switcher", da er verschiedenste Medien verwendet: von Graphik, Video, Performances, Installationen über zu seiner Lieblingsdisziplin der Malerei bzw. dem erweitern malerischen Raum.

Dennoch sprechen seine Bilder eine einheitliche, intime Sprache, die an der Authentizität kaum Zweifel lassen und wo man am Schaurigen Gefallen finden kann. Bilder, die nicht so einfach in einer Galerie zum Verkauf oder im Wohnzimmer an einer Wand landen sind das Ergebnis. Er widmet sich dem Menschen, seinen Trieben, seiner Gier, die Liebe und der Angst vor dem Tod, auch in allen Mischvarianten.

Das Motto: Kunst kann Alles und Nichts sein, und das gleichzeitig und am selben Ort in Abhängigkeit der Perspektive; das setzet einen mündigen Menschen als Betrachter voraus.

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